- Kunde
- pkb ImmobilienSERVICE GmbH
- Branche
- Miet- und WEG-Verwaltung, Abrechnung, Hausmeisterservice
- Ort
- Luckau, Südbrandenburg
- Ergebnis
- ich-bin-vermieter.de · ich-bin-mieter.de
Eine Hausverwaltung verkauft genau ein Produkt: Vertrauen. Eigentümer legen ihr größtes Vermögen in fremde Hände. Wenn die Website dieser Verwaltung im Browser als „Nicht sicher" markiert wird, ist das kein technisches Detail — es ist ein Widerspruch zum Geschäftsmodell.
Die pkb ImmobilienSERVICE GmbH verwaltet Immobilien im Süden Brandenburgs, von Cottbus bis Luckenwalde und von Finsterwalde bis Berlin. Der Betrieb ist gewachsen, hat über zwanzig Jahre Erfahrung und einen guten Ruf. Die Website hatte damit nicht Schritt gehalten.
Die Ausgangslage
Was konkret nicht funktioniert hat
- Kein funktionierendes HTTPS. Die Seite ließ sich nur unverschlüsselt aufrufen; der Verschlüsselungsaufbau schlug fehl. Moderne Browser blenden dann eine Warnung ein. Wer dort Kontaktdaten oder eine Schadensmeldung eingeben soll, überlegt es sich zweimal — und Google wertet fehlende Verschlüsselung seit Jahren ab.
- Die Navigation stand doppelt auf der Seite. Einmal oben als schmale Leiste, ein zweites Mal unter dem Logo. Solche Doppelungen entstehen, wenn ein Theme aktualisiert wird und die alte Einbindung stehen bleibt — sie zeigen dem Besucher, dass niemand mehr auf die Seite schaut.
- Stockfoto mit eingebranntem Text. Ein lächelnder Mann im Anzug, darüber „Wir machen Eigentümer glücklich" — direkt ins Bild geschrieben. Solche Bilder lassen sich nicht anpassen, nicht übersetzen, nicht barrierefrei beschriften, und sie werden auf jedem Bildschirm anders beschnitten.
- Leistungen nur als Fließtext. Verwaltung, Abrechnung, Heizkostenmessdienst und Hausmeisterservice standen in einem Absatz. Ein Eigentümer, der wissen will, was in welchem Paket enthalten ist, findet dort keine Antwort.
- Zwei Adressen ohne Bezug zueinander. Eine Seite für Eigentümer, eine für Mieter — die Aufteilung selbst ist richtig, weil beide Gruppen mit völlig verschiedenen Anliegen kommen. Nur sahen die beiden Auftritte unterschiedlich aus und verwiesen nicht aufeinander. Wer als Mieter auf der Eigentümerseite landete, musste die zweite Adresse raten.
- Kein digitaler Weg für Mieter. Schadensmeldungen, Dokumente, Ansprechpartner: alles per Telefon. Genau die Vorgänge, die sich am einfachsten strukturiert erfassen lassen.
Wie wir es gelöst haben
1. Verschlüsselung als Grundlage, nicht als Zusatz
Der neue Auftritt läuft ausschließlich über HTTPS, mit sauberen Sicherheits-Kopfzeilen und lokal eingebundenen Schriften. Das ist die Voraussetzung dafür, dass ein Mieterbereich und Formulare überhaupt seriös betrieben werden können.
2. Zwei Adressen, ein Erscheinungsbild
Die Trennung bleibt — sie ist der Kern des Ganzen. Eigentümer, die eine Verwaltung suchen, und Mieter, die eine Verwaltung bereits haben, stellen nicht dieselben Fragen. Deshalb gibt es weiterhin zwei eigenständige Auftritte: ich-bin-vermieter.de richtet sich an Immobilienbesitzer auf der Suche nach einer Verwaltung, ich-bin-mieter.de ist die Anlaufstelle für die Mieter der verwalteten Objekte.
Neu ist, dass beide Seiten dasselbe Erscheinungsbild tragen und in der Navigationsleiste eine Schaltfläche direkt auf die jeweils andere führt. Wer falsch abbiegt, ist mit einem Klick richtig – ohne eine zweite Adresse zu kennen. Jede Seite kann so auf ihre eigene Zielgruppe hin geschrieben werden, statt beide Anliegen in einer Navigation unterzubringen.
3. Leistungen als Pakete statt als Fließtext
Miet- und WEG-Verwaltung, Sondereigentumsverwaltung, Vermietungsservice, Hausmeisterservice, Heizkostenabrechnung, Betriebs- und Nebenkostenabrechnung, Eigentümerberatung: Jede Leistung hat einen eigenen Block mit Umfang und Abgrenzung. Ein Eigentümer erkennt in einer Minute, was er bekommt — und was er dazubuchen kann.
4. Ein Mieterbereich, der Arbeit abnimmt
Der digitale Mieterbereich bündelt Dokumente und Schadensmeldungen. Eine Meldung kommt strukturiert an — mit Objekt, Beschreibung und Fotos — statt als Anruf, der abends im Notizblock landet. Für eine Verwaltung ist das der Unterschied zwischen Sammeln und Bearbeiten.
Jede Schadensmeldung, die vollständig ankommt, spart zwei Rückrufe. Bei einer Verwaltung mit dreistelliger Einheitenzahl ist das keine Bequemlichkeit, sondern Kapazität.
5. Vertrauen mit Belegen statt mit Adjektiven
Statt „Wir machen Eigentümer glücklich" stehen jetzt überprüfbare Angaben: über zwanzig Jahre Erfahrung, ein direkter Ansprechpartner statt Warteschleife, Kundenstimmen mit Bewertung, ein FAQ-Bereich für die Fragen, die vor jedem Verwalterwechsel gestellt werden.
6. Technik, die schnell bleibt
Der Auftritt wird als statische Seite ausgeliefert; nur das Anfrageformular braucht Serverleistung. Das ergibt sehr kurze Ladezeiten, wenig Angriffsfläche und keine Plugin-Updates, die man vergessen kann. Warum wir bei solchen Projekten selten zu WordPress raten, steht in Warum WordPress oft die falsche Wahl ist.
Vorher und nachher im Direktvergleich
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| Nur über HTTP erreichbar, Browserwarnung | Durchgehend HTTPS mit Sicherheits-Headern |
| Navigation doppelt auf der Seite | Eine Navigation je Seite, mit Wechsel zur anderen Zielgruppe |
| Stockfoto mit eingebranntem Text | Bild und Text getrennt, auf jedem Gerät sauber |
| Leistungen im Fließtext | Pakete mit klarem Umfang |
| Zwei Adressen ohne Bezug zueinander | Zwei Adressen, ein Erscheinungsbild, Umschalter in der Navigation |
| Schadensmeldung per Telefon | Strukturierte Meldung im Mieterbereich |
Das Projekt in der Übersicht pkb ImmobilienSERVICE steht mit allen Eckdaten auf unserer Referenzenseite. Die Auftritte sind inzwischen live: ich-bin-vermieter.de für Eigentümer und WEG-Verwaltung, ich-bin-mieter.de für Mieter.
Was andere Dienstleister daraus mitnehmen können
- Prüfen Sie Ihre Adresszeile. Wenn dort kein Schloss steht, ist das der teuerste Fehler auf Ihrer Website — und meist in einem Tag behoben.
- Sichtbare Fehler sind Vertrauensfragen. Eine doppelte Navigation sagt dem Besucher: Hier schaut niemand mehr hin.
- Text gehört nicht ins Bild. Er lässt sich dann weder ändern noch vorlesen noch sauber beschneiden.
- Zwei Zielgruppen brauchen zwei Einstiege, nicht zwei Websites.
Mehr zum Thema in unserem Bereich Webdesign für Immobilienunternehmen.